Arches Nationalpark

Beschriebener Streckenabschnitt: Moab – Arches National Park (USA 🇺🇸): 79 km, 1 Tag (01.10.2016)

Am Samstag fuhren wir ohne unser Gepäck in den Arches Nationalpark, welcher gleich neben Moab liegt. Bereits bei der ersten Steigung von 1250m Höhe auf 1400m rauf kamen wir ordentlich ins schwitzen, nicht aber weil es steil war, sondern weil die Sonne gnadenlos auf uns runterbrannte. Dann ging es nochmals leicht bergab und dann wieder 10km lang ohne Schatten auf 1500m Höhe rauf. Unterwegs kamen wir an einigen interessanten Felsformationen vorbei, die recht treffende Namen erhielten…

„Three Gosips“:

„Sheep Rock“:

„Balancing Rock“:

Auf 1500m (ca. in der Mitte des Parks) gab es dann einen Picknickplatz mit Schatten und nach kurzer Rast und Mittagspause beschloss Regula hier länger im Schatten zu bleiben, während ich weiterfuhr um zur sogenannten Wolfe Ranch zu gelangen und von dort aus dann die 2.5km zum Delicate Arch zu wandern. Der Delicate Arch gilt als der schönste Sandsteinfelsbogen unter den 2000 Felsbögen im Arches Nationalpark, ziert die Autokennzeichen von Utah und ich wollte ihn dahr unbedingt sehen. Auf dem Weg zum Delicate Arch waren viele Touristen unterwegs, trotzdem kam ich schnell voran und war oben angekommen von dem Sandsteinbogen echt beeindruckt. Der Delicate Arch ist nämlich nicht nur groß  und hat eine sehr beindruckende Form, sondern er steht auch am Beginn einer großen Schlucht. Ich machte natürlich gleich mehrere Fotos und betrachtete dieses Naturwunder lange bevor ich mich auf den Rückweg machte um zu Regula zu gelangen. 

Kurz vor ich zurück bei der Wolfe Ranch ankam und aufs Farrad stieg, machte ich noch einen kleinen Abstecher zu Feslmalereien von Ute Indianern aus dem 19. Jhd.

Mit 10 Minuten Verspätung traf ich dann bei Regula um 15:10 Uhr ein und wir fuhren gemeinsam noch einen Abstecher zur sogenannten „Window“-Sektion. Dort gab es nochmals einige Felsbögen anzusehen, Fotos zu machen und dann fuhren wir gemeinsam zurück nach Moab. 

Noch während dem Rückweg fing es in der Ferne an zu blitzen und so traten wir kräftig in die Pedale um aus dem Nationalpark rauszukommen und unser Zelt zu erreichen. Wir hatten Glück und blieben trocken.


Johannes  

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