Luang Prabang

Beschriebener Streckenabschnitt: Luang Prabang (Laos 🇱🇦): ca. 20km zu Fuß unterwegs ; 4 Tage (9.1.2017 – 11.1.2017)

Nachdem wir unsere Sachen alle zum Trocknen ausgebreitet (im Netz einer Ortliebtasche sammelte sich bereits Schimmel…) und die stinkige Wäsche beim lokalen „Laundry Service“ abgegeben hatten, machten wir uns mit zwei sehr hungrigen Bäuchen auf den Weg das Städtchen anzuschauen.

Luang Prabang war bis 1975, als die Monarchie in Laos abgeschafft wurde, die Königsstadt und zählt laut Wikivoyage aufgrund der Mischung von laotischem und französischem Baustil der Häuser zu einer jenen kleineren Städte (wie Venedig, Santa Barbara, Dubrovnik, Salzburg,…) mit besonderem Charme und Atmosphäre und liegt unter Unesco Weltkulturerbe Schutz.

Luang Prabang liegt am Mekong Fluss…

Es hat viele schöne Gassen, Straßen und Häuser…

Ist sauber aufgrund seiner schönen Müllkübel…

Junge Mönche überqueren den Nam Khan Fluss…

Tuk Tuk…

Viel Geschirr…

Wat Xieng Thong

Der „Wat Xieng Thong“ Tempel mit dem „Tree of Life“-Mosaik und natürlich einigen Buddha Statuen…sehr schön…

Überall hier sehen wir diese 7-köpfige Schlange…

Immer wieder mussten wir Schuhe an und ausziehen sowie hinsitzen und aufstehen. Wenn doch dabei die vordere Oberschenkel bzw. Kniemuskulatur nicht so gespannt hätte…Auch bei langsamen Bewegungen, sah man unser schmerzverzertes Gesicht und so fühlten wir uns alt und unsportlich unter all den Touristen. Wenn die wüssten, wie unsere Anreise nach Luang Prabang aussah…

Royal Palace

Ein Wat beim „Royal Palace“…


Nachtmarkt

Bunt bemalte Schalen…

Die Marktstraße…

Lampenschirme…


Essen

Essensauswahl war reichlich vorhanden…

Doch ganz normale Bananen sind immer noch was vom besten…

Lust auf einen „Fruit-Cocktail“?…

Am zweiten Abend gönnten wir uns zuerst als Vorspeise ein Crepe und dann etwas vom „fahrbaren“ vegetarischen Buffet (danke für den Tipp, Alice!)…

In einem Lokal gönnten wir uns später unser erstes BeerLao… ich komme langsam auf den Geschmack…

Heute gab es zu Mittag Fried Annanas Reis mit Hühnchen und am Abend „Sticky Reis“ für Regula (hat nun auch Magenprobleme…) und einen „American Burger“ für mich (mit meinen aktuellen Magenproblemen vermisste ich die Burger aus den USA… war nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut… ein Versuch war es Wert) …

Und zwei Bannana-Chocolate-Cake als Proviant für die Radtour…


Einkaufen

Wir fanden in den Geschäften (vermutlich wegen der vielen Touristen) Bekanntes aus Europa…

Nacht
Luang Prabang bei Nacht…

Nachtrag (16.1.2017):

Eigentlich wollten wir am Mittwoch 11. Jänner Luang Prabang verlassen, aber zuerst galt es noch einen Fahrradmechaniker zu finden der bei Regula’s Fahrrad die hinteren Ritzel, die sich gelockert hatten, anziehen konnte. 

Wir wurden fündig (Grasshopper Adventure) und im Handumrehen funktionierte Regula’s Schaltung wieder einwandfrei.

Noch eine letzte Runde im schönen Luang Prabang, dachten wir. Doch dann trafen wir Daniela & Daniel aus Berlin (wir2.reisen). 

Die beiden winkten uns von der gegenüberliegenden Strassenseite freudig zu und schon gleich war klar, dass sie auch mit dem Rad unterwegs sind (Osteuropa, Kaukasus, Iran, Südostasien). So fingen wir an zu reden…zuerst auf der Strasse, dann im Kaffee und da wir uns dann immer noch soviel zu erzählen hatten, entschieden wir uns unsere Abreise von Luang Prabang zu verschieben und nahmen uns ein Zimmer im selben Guesthouse wie sie. Wir gingen zusammen Abendessen und wir waren sehr froh, dass wir noch ein Zimmer in Luang Prabang hatten, denn es regnete wieder wie aus Kübeln (von wegen Trockenzeit…). Man hat ja auch so unendlich viel Gesprächsstoff mit Leuten, die auch mit dem Rad unterwegs sind. Und es war auch schön sich wieder mal auf Deutsch unterhalten zu können…

Aktueller Standort: Luang Prabang

Nächstes Ziel: über die Straße 4 Richtung Süden und dann am Mekong entlang nach Vientiane (ca. in einer Woche)

Johannes (mit Ergänzungen von Regula)

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