Ayyuthaya: Reise planen, Blog updaten, Seele baumeln lassen

Beschriebener Streckenabschnitt: Lopburi (Thailand 🇹🇭) bis Ayyuthaya (Thailand 🇹🇭) 88 km; 3 Tage (28.1.2017 – 30.07.2017); 

Genug von den Affen in Lopburi, strampelten wir nach Ayyuthaya. 

Unterwegs kamen wir an einer „Elefantenfarm“ vorbei, bei der vermutlich Touristen Elefantenreiten gehen können. Mit verging bei dem Anblick der Tiere aber ganz, ganz schnell due Lust vom Elefantenreiten! Uns taten die angeketteten Tiere leid. Da angekettet, schaffte es dieser Elefant gerade noch mit lang gestrecktem Rüssel an etwas Wasser in einem Graben zu kommen und sich das kühle Nass über den Rücken zu spritzen…

Historisch scheinen Elefanten hier schon immer eine wichtige Rolle gespielt zu haben..

In Ayyuthaya besichtigten wir am Nachmittag noch einen buddhistischen Tempel und ein paar alte Ruinen (diese großteils ich, da Regula sich für die „Backsteinhaufen“ wie sie es nannte nicht wirklich interessierte), da auch Ayyuthaya mal eine Königsstadt war.

…Tempel mit Buddha Statuen…

… kurze Fährfahrt über den Fluss…

… Die Ruinen vom alten Ayyuthaya…

… Buddhakopf umschlungen von den Wurzeln eines Baumes…

Hier in Ayyuthaya machten wir für zwei Tage Pause in dem gemütlichen Baan Lotus Guesthouse, das von drei alten Frauen betrieben wird, und bewegten uns eigentlich nur Zwecks Nahrungsaufnahme von Restaurant zu Restaurant oder von Marktstand zu Marktstand. 

Beim Essen sparten wir aber nicht, sondern gönnten uns für „Urlaubstage“ typisch (auch wenn es eigentlich falsch ist) mal wieder leckeres ungesundes westliches Essen…

Hier gibt es sogar wieder einen Waschsalon, aber auf thailändische Art 😉

Da gerade das chinesische Neujahr (Jahr des Feuer-Hahns) gefeiert wurde und zudem ein Weltkulturerbe Fest stattfindet gab es reichlich Essens-Auswahl und bis spät in die Nacht hinein war Musik zu hören.

Wir nutzten die Zeit im Baan Lotus Guesthouse um Dinge, die wir auf dem Blog schon lange updaten wollten zu erledigen, lasen viel über weitere Länder, die wir bereisen könnten, updateten unsere Budgetliste, machten bereits erste Routinearzttermine für zu Hause aus (bei manchen Ärzten muss das ein halbes Jahr vorher gemacht werden, egal ob man zu Hause oder unterwegs ist) , und liesen die Seele baumeln…

Dazwischen gab es aber auch mal einen großen Schreckensmoment. Nach einem Restaurantbesuch fuhren wir zurück ins Guesthouse, stellten die Fahrräder ab und da bemerkte Regula, dass ihre Tasche mit der Geldtasche, dem Reisepass und unseren letzten Einkäufen fehlte. Verdammt, hatte man uns die nun geklaut? Oder hatte Regula die Tasche im Restaurant vergessen? Da sich Regula sicher war die Tasche im letzten Restaurant, wo wir gegessen hatten noch gehabt zu haben, machte ich mich auf den Weg, denn Regula zitterten im wahrsten Sinne des Wortes die Knie. Bein Restaurant fand ich natürlich keine Tasche und das Personal konnte sich auch nur an meine Tasche erinnern. Na toll – was nun? Also fuhr ich zurück und fragte Regula nochmals ob sie die Tasche sicherlich nicht schon unbewusst beim Guesthouse irgendwo abgestellt hätte (wir hatten nämlich gleich mit einem französischen Paar gesprochen und ihrem kleinen Sohn herumgespielt). Nein, Regula war sich sicher das die Tasche nicht hier war. Also fuhren wir nun gemeinsam nochmals zum Restaurant zurück. Nochmals beteuerte das Personal nur meine Tasche gesehen zu haben. Ich schlug dann vor zu dem Restaurant zu fahren wo wir zuvor Frühstück gegessen hatten und siehe da, dort stand Regula’s Tasche noch immer unversehrt an dem Platz wo wir gegessen hatten. Da alles Geld und der Pass noch da war und die Tasche nicht durchwühlt worden war, hatten wir nochmals ein riesen Glück gehabt!

Aktueller Standort: Nakhon Pathon (Thailand 🇹🇭)

Aktueller Kilometerstand: 9 428 Kilometer

Nächstes Ziel: in den Süden von Thailand, ab ans Meer (Bangkok lassen wir vorerst noch aus, da es mit dem Wasserfilter wohl noch etwas dauert)

Johannes

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