Tipps

Auslandsservice Österreich: Für die einzelnen Länder werden Gefahrenstufen angegeben, was hilfreich als erster Überblick ist. Zudem bekommt man wenn man sich online registriert und die Länder angibt, die man besuchen möchte, ein E-Mail zugesendet, wenn sich die Sicherheitslage im Land verändert. Auch das App finden wir gut für unterwegs.

Postfinance Plus Konto: Wenn man bei der schweizerischen Post ein Privatkonto hat und dabei die „Plus“ Version wählt, dann bezahlt man u.a. bei Bargeldbezug im Ausland keine Gebühren bei der Post. Somit fallen nur die Gebühren der Banken im Ausland an (erfahrungsgemäß ca. 1% vom angehobenen Betrag). Wenn man ein Vermögen von über 25’000 CHF auf dem Konto hat, fällt keine Kontogebühr an.

STA Travel Versicherung: Johannes (in Österreich pflichtversichert) wählte für unsere Reise eine Reiseversicherung von STA (gekoppelt an die Allianz) und wir haben gute Erfahrungen gemacht (schnelle und unkomplizierte Bearbeitung bei Schadensfällen).

Bike24: Online Shop für Radzubehör, der weltweit mit DHL versendet. 

Booking.com: Das Buchungsportal booking.com ist Fluch und Segen zu gleich – ein Tool, dass einem die Suche nach einer Unterkunft stark vereinfachen kann, einen aber auch in die übelsten Absteigen bringt. Aus diesem Grund haben wir wenn immer nur möglich nicht direkt über booking.com gebucht, sondern haben potentielle Unterkünfte auf booking.com herausgesucht und sind diese dann anschauen gegangen. Aber Achtung, wir haben auch die Erfahrung gemacht, dass Unterkünfte, die auf booking.com als ausgebucht angezeigt werden, doch noch Zimmer hatten als wir persönlich nachfragen gingen. 

Eine andere Sache ist der Preis des Zimmers. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Preis auf booking.com niedriger war als jener, den man uns im Hotel angab. Wenn wir dann mit booking.com argumentierten, dann kam es vor, dass man antwortete, dass wir über booking.com buchen sollen. So kam es vor, dass wir in an der Reception standen und das Zimmer per booking.com buchten (nachdem man uns das WLAN Passwort der Unterkunft ausgehändigt hatte…). Natürlich kam auch das Gegenteil vor: Preis an Reception war niedriger als jener auf booking.com.

Das Verrückteste, dass wir mit booking.com erlebt hatten, war vor einer (nicht schönen) Bungalowanlage in Ao Nang/Thailand. Als wir an der Rezeption nach dem Preis fragten und zwei weitere Pärchen hinter uns anstanden, verdoppelte sich der Preis für das Bungalow in Sekundenschnelle (auch auf Booking). Kurz später sahen wir den Manager der Anlage mit dem Smartphone an uns vorbei laufen, der den Ansturm an potentiellen Kunden wohl beobachtet hatte. Das liessen wir uns nicht gefallen und zogen ab…

UPS vs. DHL vs. Post Versand: Wir haben verschiedene Ersatzteile nach Bangkok mit diesen drei Versandmöglichkeiten verschicken lassen. Wir sind gespannt, was Ende März wirklich bei unserem Hostel bzw. Fahrradhändler in Bangkok angekommen ist. Bis jetzt hat sich etst UPS bewährt.

Kaufbelege in Cloud: Wir würden allen Radfahrern empfehlen, die Kaufbelege des gesamten Ausrüstung, die man auf der Reise mitnimmt einzuscannen und in einer Cloud abzulegen. Wenn man lange unterwegs ist, gehen Dinge kaputt. Egal ob Garantiefall oder nicht, es ist einfach schon nur gut zu wissen, wo und wann man die Dinge gekauft hat. Bei den Dingen, wo wir Kaufbelege hatten (auch wir hatten leider nicht alle…) , ging’s relativ gut Ersatz zu bekommen.

Transportschaden nach Flug: Unbedingt den Schaden sofort am Flughafen der Airline bzw. der zuständigen Stelle melden! Regula’s Rad war nach dem Flug von San Francisco nach Hongkong mit Singapor Airlines stark beschädigt. Nach langen Diskussionen am Flughafen (obder Schaden nicht von der Reiseversicherung übernommen wird, ob nicht der Zoll für den Schaden verantwortlich ist etc.) wurde ein Schadensprotokoll eröffnet. Schlussendlich wurden uns die gesamten Kosten für die Schaden ersetzt. Es hatte sich also gelohnt darauf zu bestehen!